Fusion von St. Elisabeth und St. Antonius
3. Januar 2021
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Seit dem 1. Januar 2021 ist die Fusion zwischen den zwei Gemeinden St. Elisabeth Königs Wusterhausen und St. Antonius Eichwalde endgültig vollzogen.
Am 28. Juni 2016 wurde im Erzbischöflichen Ordinariat Berlin entschieden, dass die zwei Pfarreien mit den Orten ihres kirchlichen Lebens als Pastoraler Raum gemeinsam in die dreijährige Entwicklungsphase starten dürfen. Damit wurde auch endgültig festgelegt, dass nur diese beiden Pfarreien im Zuge des Prozesses "Wo Glaube Raum gewinnt" fusionieren werden. Im Bistum Berlin ist die neue Pfarrei die kleinste Gemeinde.

Eigentlich sollte die Fusion bereits am 1. Januar 2020 vollzogen werden, wegen verwaltungstechnischer Probleme wurde der Termin aber um ein Jahr verschoben.

Der gemeinsame Name der neuen Pfarrei lautet jetzt:
"Katholische Pfarrei Gemeinde zur Heiligen Dreifaltigkeit Königs Wusterhausen / Eichwalde".
Das offizielle Logo der neuen Pfarrei ist die Triqueta. Sie entsteht aus drei verbundenen Kreisbögen, die zusammen eine dreiecksähnliche Gestalt bilden. Im Christentum wurde dieses Zeichen in der Ikonographie sehr früh als Symbol für die Dreifaltigkeit Gottes aufgenommen und spiegelt so den neu gewählten Namen wider.

Gestaltet wurde das neue Logo vom Königs Wusterhausener Kommunikationsdesigner Toni Oßwald. In seiner Begründung für die Form- und Farbauswahl heißt es: „Kein Symbol drückt die Dreifaltigkeit besser aus als die Triqueta. Jedenfalls meiner Meinung nach. Daher entschied ich mich diese Symbolik zu übernehmen. Des Weiteren war es mir so möglich den eucharistischen Fisch in das Siegel einzubauen. Nicht vordergründig, sondern zurückhaltend. Die Überlappung der einzelnen Teile wurde aus gestalterischen Gesichtspunkten gewählt. Um entstehende Konflikte in Deutungsfragen zu verhindern kann die Überlappung natürlich nach Wunsch geändert werden.

Die Farbauswahl geschah nicht zufällig. Denn diese drei Farben haben jeweils unterschiedliche Bedeutungen, die zu einem harmonischen Farbbild beitragen.

Violett, Sinnbild für den Übergang und die Verwandlung. Perfekt um die Fusion der Pfarreien darzustellen. Außerdem wird Violett in den Bußzeiten vor Ostern (Fastenzeit) und Weihnachten (Advent) getragen, als Alternative zu Schwarz auch bei der kirchlichen Begräbnisfeier und am Gedächtnis Allerseelen. Des Weiteren ist sie dort ebenfalls die Farbe der Vorfastenzeit von Septuagesima bis Aschermittwoch.
[Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liturgische_Farben]

Vom Zitronengelb mit grünen Anteilen bis zum rötlichen und warmen Goldgelb spannt sich das Spektrum der Farbe Gelb. Gelb ist die hellste der Grundfarben und hat eine große Strahlkraft, da wir sie mit dem Gleißenden der Sonne verbinden. Von den warmen Farben ist sie die am wenigsten greifbare und unwirkliche. Gelb steht daher in vielen Kulturen für das Schöne, Heilige und Göttliche.
[Quelle: https://alpina-farben.de/artikel/farbsymbolik-bedeutung-gelb/]

Orange gilt in der Psychologie als stimmungsaufhellend. In der Tiefenpsychologie steht es für Kommunikation und den Wunsch nach Einheit.
[Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Orange_(Farbe)]"

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