V. Friedensfahrt 1952

V. Internationale Friedensfahrt 1952 Warschau – Berlin – Prag

Seite im Fotoalbum, Quelle: Familienarchiv

Mein Großvater Paul Dinter hat mir ein Album hinterlassen, in dem Fotos und zahlreiche Zeitungsausschnitte der V. Friedensfahrt gesammelt sind. Der folgende Text ist eine Zusammenfassung dieses Albums.
Die V. Internationale Friedensfahrt startete am 30. April 1952 in Warschau und führte zum ersten Mal auch durch das Gebiet der DDR. Schlusspunkt nach fast 2.100 km war am 13. Mai in Prag.
Die Vorbereitungen auf das große Rennen begannen mit einem Trainingslager in Bollmannsruh nordöstlich von Brandenburg/Havel am 6. März 1952. Die Zusammenstellung der Mannschaft war noch nicht bekannt gegeben, so dass mit zwölf Teilnehmern mehr als die benötigten sechs Fahrer in die Vorbereitung gingen. Neben den tägliche gefahrenen Trainingskilometern hörten die Fahrer auch Vorträge über „Bekleidung und Körperpflege“, „Mein Fahrrad“ oder „Aktuelle Fragen aus Politik und Wirtschaft“.
Bei einem Reifenschaden mussten die Fahrer häufig ihre Räder selbst wieder fahrtüchtig bekommen. Deshalb wurde auch das Reifenwechseln ausgiebig trainiert. Der Rekord für einen Vorderreifen lag bei 57 Sekunden, das Hinterrad dauerte nur unwesentlich länger.

Offizielles Friedensfahrtplakat, Quelle: Familienarchiv

Mitte April 1952 waren dann, auch nach mehreren Testrennen, die sechs Fahrer und ein Ersatzmann nominiert. Für die DDR sollten starten: Täve Schur, Horst Gaede, Bernhard Trefflich, Paul Dinter (Kapitän), Rudi Kirchhoff, Heinz Gleinig und als Ersatzmann Werner Gallinge. Die Aufstellung sorgte in einigen Radsportkreisen für Unmut, der auch in diversen Zeitungskommentaren abzulesen war. Besonders die Nominierung von Trefflich und Dinter war einigen Verantwortlichen ein Dorn im Auge. Letztendlich wurde die Aufstellung aber nicht mehr geändert.
Am 23. April verließ die Delegation Berlin mit dem Zug in Richtung Warschau, wo sie von hochrangigen Regierungsvertretern empfangen wurden.
Die Mannschaft der DDR erhielt die Startnummern 79 bis 84, Paul Dinter ging mit Startnummer 81 ins Rennen. Unter Fachleuten galt die DDR, die 1951 den zweiten Platz belegte, als Mitfavorit.
 
 

1. Etappe Rund um Warschau 30. April 1952 (105 km)

Die erste Etappe begann mit Einmarsch aller Fahrer in das voll besetzte Stadion von Warschau. Die 94 Fahrer wurden kurz darauf auf ihre über 2000 km lange Fahrt geschickt, Zunächst noch in ruhiger Fahrt, wurde in einem Warschauer Vorort die Neutralisation aufgehoben und sofort erhöhte das Feld das Tempo. Die polnische Mannschaft traf es vor eigenem Publikum sofort besonders hart. Ein Fahrer nach dem anderen hatte Probleme mit dem Material und fiel im Feld weit zurück. Kurz vor dem Ziel erwischte es auch Täve Schur, der einen Schaden am Vorderrad hatte und mit dem Tagessieg nichts mehr zu tun hatte. Es gelang nur dem Belgier Verschuren sich etwas abzusetzen. Er gewann die erste Etappe in einer Stadionankunft. Kirchhoff wurde als Achter bester Deutscher. Paul Dinter kam auf den 14. Platz. Belgien führte nach diesem Tag in der Mannschaftswertung.

2. Etappe Warschau – Lodz 1. Mai 1952 (140 km)

Der Tag begann für alle Fahrer mit einer Maidemonstration, bei der sie an der Spitze des Zuges marschierten. Gegen 13.15 Uhr erfolgte der Start. Das Feld war zunächst ruhig unterwegs. Erst 50 km vor dem Ziel wurde Ernst gemacht. Immer wieder versuchen einzelne Fahrer oder kleine Gruppen auszureißen. Kurz darauf fiel der gestern noch recht erfolgreiche Kirchhoff mit Hinterradschaden weit zurück. Wieder wurde der Tagessieger bei einer Stadionankunft ermittelt. Es gewann der Tscheche Swoboda mit Reifenstärke vor dem Belgier van Loveren. DDR-Fahrer spielten beim Ausgang des Rennens keine Rolle. Paul Dinter kam nur auf Platz 79 durch das Ziel. Belgien verteidigte das blaue Trikot, die DDR war nur auf dem elften Platz zu finden.
In der Heimat wurde währenddessen Paul Dinter für seine „vorbildliche Arbeit als Lehrausbilder und die Einsparungen, die er in der Lehrlingswerkstatt erreichen konnte“ als Aktivist ausgezeichnet.

3. Etappe Lodz – Chorzow 2. Mai 1952 (223 km)
Paul Dinter im Trikot der DDR nach der Etappe, Quelle: Familienarchiv

Die Fahrer der DDR konnten mit dem Ergebnis vom Vortag nicht zufrieden sein und hatten sich deshalb für die 3. Etappe viel vorgenommen. Von Anfang an drückten sie auf das Tempo, die hügelige Streckenführung kam ihnen dabei zu Gute. Nach etwa 90 km wurde das Tempo nochmals gesteigert. Eine größere Spitzengruppe, darunter die vier deutschen Fahrer Dinter, Gleinig, Kirchhoff und Trefflich hatten bald einen Vorsprung von mehreren Kilometern herausgefahren. Das Tempo war so hoch, dass die Zeiten in der Marschtabelle, die die ungefähre Ankunft in bestimmten Orten angab, zeitweise um mehr als eine Stunde unterboten wurde. In einigen Dörfern und Städten mussten die Zuschauer von vorausfahrenden Fahrzeugen erst eilig herangerufen werden und die Streckenführung umgehend für den Verkehr gesperrt werden.
Drei Kilometer vor dem Ziel ereilte Paul Dinter das Pech. Ein Schaden am Vorderrad verhinderte, dass er mit der Spitzengruppe um den Sieg spurten konnte. Im Stadion von Chorzow siegte der in Frankreich lebende Pole Stablewski, der damit auch das Gelbe eroberte. Gleinig wurde Sechster, gefolgt von Trefflich. Kirchhoff überquert als Elfter die Ziellinie. Paul Dinter wurde trotz des Reifenschadens respektabler Zwölfter. Noch wichtiger war jedoch, durch die geschlossenen Mannschaftsleistung konnte auf dieser Etappe das blaue Trikot erobert werden.

4. Etappe Kattowitz – Wroclaw 3. Mai 1952 (189 km)

Die vierte Etappe wurde in Kattowitz gestartet. Von Anfang an gab es wieder Ausreisversuche. An einem erfolgversprechendem Versuch war unter anderem Täve Schur beteiligt. In der fünfköpfigen Gruppe war man sich einig und hatte bald mehrere Kilometer Vorsprung herausgefahren. Zwei Fahrer mussten auf Grund von Materialschäden abreißen lassen. Beim Endspurt im Stadion von Wroclaw stießen der Bulgare Bobczeff und der Däne Falkböll zusammen. Schur, der zunächst Dritter war, konnte am gestürzten Dänen noch vorbeiziehen und wurde knapp hinter dem Bulgaren Zweiter. Die restlichen DDR-Fahrer kamen mit dem Hauptfeld ins Ziel und konnten so das Blaue vor Holland und Dänemark verteidigen. Paul Dinter wurde mit Platz 31 gewertet und lag in der Gesamtwertung nach dieser Etappe auf Rang 25.

5. Etappe Wroclaw – Görlitz 4. Mai 1952 (180 km)

Die 5. Etappe startete bei warmem Wetter und strahlendem Sonnenschein in Richtung deutscher Grenze. Diese Etappe führte zum ersten Mal in bergiges Gelände, wo frisch geschotterte Straßen zur Herausforderung für Fahrer und Material wurden. Die deutsche Mannschaft wollte das Blaue unbedingt verteidigen und drückte von Anfang an aufs Tempo. Nach etwa 100 km musste der am Vortag schwer gestürzte Gaede das Feld ziehen lassen. Auch Gleinig, der kurz darauf als erster Deutscher auf dieser Etappe einen Reifenschaden hatte, konnte den Anschluss nicht halten. In welch schlechtem Zustand die Straßen waren, kann man daran ablesen, dass die Spitzengruppe auf einem nur 10 km langen Teilstück durch achtzehn Reifenschäden stark dezimiert wurde. Als es Trefflich und Kirchhoff erwischte, zogen die Tschechen, die ihre Chance auf das blaue Trikot sahen, sofort das Tempo an. Wenige Kilometer vor Görlitz zogen der Bulgare Dimitroff und der Pole Stablewski davon und machten den Sieg unter sich aus. Dimitroff gewann die Etappe. Die deutsche Mannschaft konnte das blaue Trikot verteidigen. Schur fuhr auf Platz neun, Kirchhoff auf 19, Trefflich auf 20 und Dinter auf 26. Paul Dinter verbrachte den kommenden Ruhetag auf Platz 18 in der Gesamtwertung.
Den anschließenden Ruhetag hatten sich alle Fahrer redlich verdient.

6. Etappe Görlitz – Berlin 6. Mai 1952 (208 km)

Die 6. Etappe führte bei sonnigem Wetter von Görlitz Richtung Berlin. Einzelne Vorstöße, unter anderem ausgeführt von Paul Dinter, führten erst einmal zu keinem nennenswerten Ergebnis. Erst kurz vor Spremberg konnte sich der Österreicher Franz Deutsch mit einem Landsmann absetzen. Ihn holte keiner mehr ein. Ab Lübben musste er sogar über 80 km allein fahren, weil sein Mitfahrer das Tempo nicht halten konnte. Die deutschen Fahrer kamen mit dem Hauptfeld in Berlin an. Paul Dinter wurde hervorragender Elfter und verbesserte sich in der Gesamteinzelwertung um einen Platz. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte auch auf dieser Etappe das blaue Trikot vor den Engländern verteidigt werden.

7. Etappe Berlin – Leipzig 7. Mai 1952 (205 km)
Das Feld unterwegs, ganz vorn - Paul Dinter Quelle: Familienarchiv

Walter Ulbricht senkte die Startflagge zur 7. Etappe nach Leipzig. Sofort war das Tempo wieder gewohnt hoch und das Feld zog sich weit auseinander. Schon in Teltow hatte der erste deutsche Fahrer, diesmal Gaede, Kettenschaden und musste von Rad. In Babelsberg setzte sich ein dreiköpfige Gruppe ab. In dieser Gruppe Kirchhoff. Etwa 45 Sekunden dahinter passierte eine fünfzehnköpfige Gruppe, in der auch Dinter, Trefflich und Gleinig fahren, die Filmstadt. Diese Gruppe erreichte die Spitze kurz vor Beelitz. Bei Kilometer 88 gab es den nächsten Ausreisversuch, dem die Deutschen nicht folgen konnten. In der Verfolgergruppen versuchten die vier Deutschen dennoch, das Tempo zu forcieren, um den Anschluss möglichst wiederherzustellen. Doch nach Schaltungsschaden von Gleinig und Kettenschaden von Trefflich. Kirchhoff und Dinter allein konnten das Tempo nicht mehr hochhalten, so dass sich Kirchhoff entschloss, der Spitzengruppe allein nachzusteigen. Ihm folgten einige Fahrer nach, so dass ab Wittenberg, wo der Anschluss gelang, die Führungsgruppe auf 13 Fahrer anwuchs. Ein großes Problem in Sachsen-Anhalt war, dass die Strecke schlecht gesichert war. Die Zuschauer standen unmittelbar an der Fahrbahn und behinderten so das Fahrerfeld, wodurch es zu Stürzen kam. Auch Paul Dinter war davon betroffen. Bei der Verpflegungsaufnahme in Bitterfeld wurde er behindert und musste vom Rad. Im Leipziger Stadion kam es zur Spurtentscheidung der Spitzengruppe. Der in Frankreich lebende Pole Kuznicki gewann knapp vor dem Bulgaren Dimoff und Rudi Kirchhoff. Paul Dinter kam mit dem Hauptfeld an und landete auf Platz 28. Durch eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung der Engländer auf dieser Etappe übernahmen sie das blaue Trikot von der DDR. Der Vorsprung betrug nach dieser Etappe respektable 17 Minuten

8. Etappe Leipzig – Chemnitz 8. Mai 1952 (212 km)

Die 8. Etappe führte wieder durch bergiges Gelände. Eine Chance für die Deutschen das Blaue zurück zu erobern? Nein, die Engländer verteidigten das blaue Trikot bravourös. Nur Bernhard Trefflich konnte trotz eines Schaltungsschadens am Beginn der Etappe einer Spitzengruppe folgen, denn er kannte die Strecke von allen Deutschen am besten. Er wurde im Schlussspurt Sechster. Mit ihm trafen jedoch drei Engländer am Etappenzielort ein und fuhren so einen großen Vorsprung in der Mannschaftswertung heraus. Das Hauptfeld kam recht weit abgeschlagen in Chemnitz an. Die deutschen Fahrer Gleinig, Gaede und Dinter hatten unterwegs mit Defekten zu kämpfen und konnten in die Wertung nicht mit eingreifen. Paul Dinter kam letztendlich als Dreißigster durchs Ziel. Am Ende des Tages war die DDR auf Platz Drei zurückgefallen.

9. Etappe Chemnitz – Bad Schandau 9. Mai 1952 (117 km)

Schwüle Luft, leichter Regen und ab und zu dabei Gegenwind, so startete die letzte Etappe auf deutschem Boden. Die Mannschaft der DDR versuchte mit ständigen Attacken auf die Engländer wieder Boden gut zu machen. Doch die Vorstöße wurden immer wieder aufgefangen. Die Engländer, allen voran Steel, der Mann in Gelb, waren nicht zu schlagen. Im Gegenteil, sie schafften es wieder, vom Feld abzufahren. Der junge Täve Schur fuhr auf dieser Etappe erneut zu eigensinnig, verausgabte sich in Einzelaktionen und zog so den Unmut seines Trainers auf sich. Letztendlich konnte der dritte Platz in der Mannschaftswertung am Ende der Etappe behauptet werden. Paul Dinter wurde mit dem Hauptfeld auf Platz 22 geführt und platzierte sich in der Gesamtwertung auf Rang 19 mit knapp 47 Minuten Rückstand auf den führenden Engländer Steel.

Die Berliner Zeitung zog am 10. Mai 1952 schon einmal Resümee über die deutschen Fahrer:
Schur: Fährt „ohne Kopf“, sonst könnte er weit besser sein und damit auch der Mannschaft nützlicher.
Kirchhoff: Gibt das, was er drin hat.
Gleinig: War bis zu seiner Magenerkrankung zuverlässig.
Gaede: Enttäuschte, ist allerdings nach seinem Sturz durch eine alte Wirbelsäulenverletzung. Insbesondere in den Bergetappen, gehandicapt.
Dinter: Hält, was man sich von ihm versprochen hat.
Trefflich: Ist gut in Schuß, wird noch ausgezeichnete Etappen fahren.

Nach dieser Etappe gab es wieder einen Ruhetag.

10. Etappe Hrensko – Plzen 11. Mai 1952 (210 km)

Nur noch 62 Fahrer gingen zur 10. Etappe an den Start. Schon nach dem Start gab es erste Ausreisversuche, die jedoch wieder unterbunden wurden. Während das Feld versuchte die enteilte Spitzengruppe einzuholen und richtig Fahrt aufnahm, platze bei Gleinig schon wieder ein Reifen. Kapitän Paul Dinter blieb zurück, um Gleinig das Heranfahren zu erleichtern. Auch Kirchhoff hatte wieder einen schweren Schaden und musste auf den Materialwagen warten. Das kostete wichtige acht Minuten. Währenddessen näherte sich eine vierköpfige Spitzengruppe, darunter auch Schur, dem Ziel. Seinen zweiten Etappensieg auf dieser Tour sicherte sich der Pole Stablewski. Schur konnte im Schlussspurt gerade noch dem stürzenden Dänen Roepke ausweichen und wurde Dritter. Paul Dinter wurde 31. Nach dieser Etappe lag die DDR nur noch auf Platz vier, hinter England, der Tschechoslowakei und Belgien. In der Einzelwertung wurde Paul Dinter auf Platz 22 geführt.

11. Etappe Plzen – Budjewice 12. Mai 1952 (152 km)

Die Etappe gestaltete sich ähnlich wie die zuvor gefahrenen Etappen auch. Kleinere Ausreismanöver die wieder neutralisiert werden. Kurz vor dem Etappenende ist das Feld in drei Gruppen zerfallen. Den Schlussspurt entscheidet der Holländer de Groot für sich. Kirchhoff wurde bester DDR-Fahrer auf Platz 10, Paul Dinter kam als 53. über den Zielstrich gefahren.

12. Etappe Budjewice – Prag 13. Mai 1952 (195 km)
Streckenplan der V. Friedensfahrt, Quelle: Familienarchiv

Für die letzte Etappe existiert leider kein separater Zeitungsartikel. Schur konnte auf dieser Etappe noch einmal seine Sprintschnelligkeit einsetzen. Er wurde im Schlussspurt Zweiter. Paul Dinter kam auf der Schlussetappe auf Rang 31.

Nach dem Abschluss der V. Friedensfahrt konnte die DDR-Mannschaft den dritten Platz auf der letzten Etappe zurück erobern. Das Fazit in den deutschen Zeitungen fiel durchweg positiv aus. Die DDR war eine der wenigen Mannschaften, die vollzählig die anstrengende Fahrt überstanden hatte. Die Mannschaft war auch angetreten, um von den anderen zu lernen. Was sie gelernt hatte, zeigte sie ein Jahr später, als Kapitän Paul Dinter seine Mannschaft zum Sieg führte.

Alles in allem konnte man mit der Leistung der Fahrer bei der V. Friedensfahrt zufrieden sein.
Trefflich kam auf Platz 9, Schur auf Platz 10, Dinter auf Platz 25, Kirchhoff auf Platz 30, Gleinig auf Platz 44 und Gaede auf Platz 55.

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